JobCenter verweigert junger Frau seit Jahren Berufsausbildung.

Liebe Leserinnen und Leser. 

Die Negativbotschaften aus dem JobCenter Hamm reißen nicht ab.

In meiner Beratung war eine junge Frau, die seit Abschluss ihrer Schulausbildung (vor 10 Jahren) vergebens eine Berufsausbildung machen möchte. Über die ganzen Jahre hinweg wurden sie zu unterschiedlichen Maßnahmen verpflichtet, welche sie auch absolvierte. Auch letztes Jahr wurde ihr wieder eine Weiterbildungsmaßnahme verwehrt. Die Frau steht kurz vor Vollendung des 35. Lebensjahres. In dem Ablehnungsbescheid welcher mir vor lag, wurde doch tatsächlich geschrieben, dass sie nur für Helfertätigkeiten qualifizierbar wäre. Dies ist ein Hohn. Auf der einen Seite schreien alle nach Fachkräften, auf der anderen Seite verweigert man einer jungen Frau die Ausbildung mit deren Hilfe sie eine Fachkraft werden könnte? 

Dies muss sich dringend ändern.

Unser Appell an alle Unternehmer wir suchen ein Unternehmen, welches uns unterstützt diese junge Frau im Bürowesen auszubilden. Bitte melden sie sich bei uns. Tel. 02381/9697368 Wir werden gern den Kontakt zur jungen Frau einrichten. Bitte haben Sie Verständnis, dass hier die Personaldaten nicht bekannt gegeben werden können. 

Das JobCenter Hamm muss seine Arbeitsweise dringend überarbeiten. Wer seit 10 Jahren Schulabgänger hin hält und ihnen jegliche Qualifikationen in einen ordentlichen Beruf trotz gutem Schulabschluss verweigert, macht mehr falsch als richtig!!! 

Hamm, 09.04.2017

Manuela Karli

Pressesprecherin und

2. Vorsitzende der

Schutzgemeinschaft Hartz IV e.V.